Samstag, 18. Februar 2012

Causa Sucky-Sucky

Ich bin für eine Teilnichtigkeit des Deals.

Erstens geht es hier darum, eine Regel auszulegen. Diese Regel hat nichts mit dem eigentlichen Fall zu tun. Die Frage lautet, ob ein Teil des Deals oder der ganze Deal aufgrund Verletzung der Schlampenregel für nichtig erklärt werden soll. Darüber sollen wir entscheiden, und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Tausch Burgfriede gegen Möhrle oder Feisthammel gegen Olajenbesi handelt.

Fakt: Rolfes ist ne Schlampe. Der wechselt nirgends hin.

Nun waren die Franzen so freundlich, den Deal explizit aufzusplitten. Es waren eigentlich zwei Deals, sie wurden auf dem Blog auch einzeln dargelegt:

Lasogga gegen Schürrle
Rolfes gegen Bargfrede

Für mich glasklar, dass Teil 1 des Deals stattfindet und Teil 2 nichtig ist. Das mag ärgerlich sein für jenen Franzen, für den Teil 1 des Deals ein schlechtes Geschäft ist, aber so ist es nun mal.

Hätte der Trade im Paket stattgefunden («Lasogga und Bargfrede gegen Rolfes und Schürrle), wäre er komplett nichtig gewesen, da man die einzelnen Komponenten des Geschäfts nicht hätte aufschlüsseln können. So gesehen haben sich die beiden Franzen in diesem Aspekt selbst vor ihrer Blödheit geschützt.

Konsequenterweise sind die beiden Spieler Rolfes und Bargfrede auch in den Aufstellungen der beiden Franzen ungültig.

Was den eigentlichen Deal betrifft, und auch da will ich noch meinen Senf hinzugeben, halte ich die Sache für einigermassen fair. Ich finde es unerhört, dem Franzen Rudi diesbezüglich einmal mehr unlauteren Wettbewerb vorzuwerfen, nicht nur implizit, sondern explizit. Ich selbst durfte mit Rudi gestern ein äusserst anregendes Managermittagessen geniessen (welches übrigens ohne jede Homoerotik ablief, wenn man mal vom Teil mit der gemeinsamen Cola-Flasche absieht), und obwohl unser Deal aufgrund Rudis Zauderhaftigkeit am Ende nicht zu Stande kam, halte ich ihn für einen absolut ehr- und redlichen Sportsmann, der im Gegensatz zu anderen Franzen auch dann nicht aufgibt, wenn ihm langsam die Felle davonschwimmen.

Mit Lasogga gibt er einen Stürmer mit 10 Skorerpunkten ab (Scheiss-Team, granted), und kriegt dafür einen grundsätzlich besseren Spieler (Schürrle), dem in dieser Saison gerade mal 5 Skorerpunkte geglückt sind und dem ausserdem durch die Rückkehr von Granato Septembro erstmals in dieser Saison die Bank droht. Wenn man mal ganz nüchtern durch die Brille Bundesfranz Saison 2011/2012 blickt, muss man sagen: Vorteil Münger. Als Kompensation packt Münger den ollen Rolfes (auch er mit stolzen 5 Skorerpunkten) obendrauf und kriegt dafür mit Horst (!) Bargfrede einen klassischen Platzhalter.

Unfair, no way.

Im Übrigen bedanke ich mich beim Emmen-Franz, der uns an diesem sonnigen Samstagmorgen endlich mal wieder mit einer vollen Ladung Kreuzfeuernonstopblogging beglückt hat. About time!