Geschätzte Franzinen und Franzen,
den Schreibenden, der aktuell seine Zeit hauptsächlich in der Bibliothek verbringt, juckt es ob so viel Wahnsinn in unserem Spiel durchaus in den Fingern. Und da ich aktuell tatsächlich nichts besseres zu tun habe an einem Freitagabend (www.getalife.com), beehre ich Euch hier mit ein paar Zeilen Prosa - wie immer in erster Linie der Lacher, in zweiter Linie aber des wahren Kerns wegen.
Stein des Anstosses ist der Doppeltausch zwischen Michi und Theiler. Und die Tatsache, dass dieser Trade so zumindest nicht geht, weil Rolfes, dieser wandelnde Hopfenkranz, diese Kreuzung aus Hobbit und Löwendompteur Siegfried, dieses Jahr schon verschoben worden ist, und zwar nicht nur von Gonzalo Castro kreuz und quer durch die Leverkusener Kabine und unter tosendem Beifahl von Robin Dutt, der Rolfes währenddessen immerzu anwies, doch bitte im Rhythmus den Satz "Michael Ballack ist mein Daddy" zu schreien, Nein, Simon Rolfes hat auch auch schon das Bundesfranzen-Team gewechselt dieses Jahr. Diese Tatsache, als solche wenig schwer ersichtlich (immerhin hat Michi den Spieler ja im Laufe der Saison schon mal gekriegt...), alleine gebührt beidseitig verbal abgeorfeigt und kostet Euch gleich morgen achtzehn Portionen Nuggets für die Restfranzen, und wenn der Schreibende in Betracht zieht, dass er sich aus eigener Erfahrung vorstellen kann, wie lange es zumindest auf Seiten von Team Theiler gedauert hat, bis dieser Doppel-Trade zustande kam (80 Mails, 55 "jetzt bini unsicher"; Kostenpunkt sowohl bei der "Emmi - ein Unternehmen der Emmi-Gruppe" als auch bei der "Münger - ein Unternehmen der Münger-Gruppe" zumindest substantiell im Vergleich zu deren Anteil am Schweizer BIP des Jahres 2012), dann weiss man nicht mehr, ob man den Kopf schütteln, weinen oder halt doch einfach lachen soll. Des weiteren: All das wäre halb so schlimm, wäre die Schlampenregel nicht x-fach diskutiert worden. Wäre sie nicht Thema von mindestens einem Viertel von Brunos Wagenrad-Cordon-Bleu (bitte in Zeiteinheiten übersetzen) gewesen diesen Sommer. Des weiteren II: selbst dann wäre die Sache nicht länger der Rede wert, wärt Ihr beide, liebe Protagonisten, nicht von BuFra-König Sam Rüegg eine Viertelstunde vor Deadline per Blog noch gewarnt worden. Aber eben.
Lassen wir das Persönliche persönlich sein, schreiten wir voran zum eigentlichen (vermeintlichen) Präjudiz, das Ihr uns mit diesem Müll geschaffen habt: Wie Sam schon richtig erkannt hat, stellt sich hier die Frage nach einer Nichtigkeit oder (alternativ) einer Teilnichtigkeit des Trades. Der Adminfranz hat zu entscheiden, ob beide Trades oder eben nur derjenige, in dem Krugmass Rolfes eine Rolle spielte, der Nichtigkeit zum Opfer fallen. Für die Nichtjuristen kürzen wir hier ab und belassen es bei der Aussage, dass der Schweizer Richter im Falle der Nichtigkeit eines Vertrages diesen grundsätzlich für ganz nichtig, wahlweise aber auch bloss für "teilnichtig" erklären kann. Ersteres bedeutet, dass beide Trades dahinfallen, wohingegen zweiteres nur den Deal mit Rolfes-Beteiligung beschlüge. Das Ziel der Überlegungen liegt dabei darin, dass man nicht den Vertrag, sondern wenn möglich nur den Vertragsmangel der Nichtigkeit hingeben möchte - und dass also nicht jeder Mangel gleich den ganzen Vertrag beschlagen muss. In objektiver Hinsicht muss ein Vertrag für eine solche Teilnichtigkeit in in verschiedene Teile unterteilbar sein, was vorliegend augenscheinlich der Fall ist. In subjektiver Hinsicht setzt eine solche Teilnichtigkeit aber voraus, dass nicht anzunehmen ist, der Vertrag wäre ohne den nichtigen Teil überhaupt nicht geschlossen worden (Stichwort: Hypothetischer Parteiwille). Es stellt sich demnach die Frage, ob die Herren Michi und Theiler diesen Deal (wohl) auch abgeschlossen hätten, wenn sie gewusst hätten, dass der Rolfes-Deal nicht zustande kommt. Und genau hier, liebe Franzinen und Franzen, liegt nun der Hund begraben. Denn anstatt dass wir hier ein schickes Präjudiz vorgelegt kriegen, erhalten wir - angesichts des hypothetischen Parteiwillens der Herren Theiler und Michi - genau das Gegenteil:
Die Begründung für einen Doppeltrade anstelle eines Einfachtrades liegt erfahrungsgemäss darin, dass der eine Trade eine zumindest tendenzielle Ungleichheit aufweist, die von vernünftigen Franças dann durch einen zweiten Trade, der diese Ungleichheit in irgendeiner Form ausgleicht, egalisiert wird, vorausgesetzt, einer der beiden Spieler lässt sich nicht übertölpeln. In den meisten Fällen kommt der Doppel- oder Dreifachtrade also dadurch zustande, dass sich ein Manager durch einen Spieler an einem anderen Team zu bereichern versucht und er für diesen ein Bauernopfer schaffen muss, indem er in einem zweiten Trade einen Deal eingeht, der den anderen Manager (zumindest subjektiv) bevorteilt und damit den "Substanzverlust" des ersten Trades im Team des Trade-Partners ausgleicht. Eine solche Ansicht spräche also dafür, im Falle Michi-theiler von einer "Ganznichtigkeit" auszugehen: Michi hätte Schürrle alleine für Bargfrede (Oh.Mein.Gott!) nicht gegeben, wenn er gewusst hätte, dass der Rolfes-Teil des Deals (für Lasogga; Oh.Mein.Gott!) nicht zustande kommt.
Nun ist hier aber die Rede von Michi und Theiler, und der geneigte França weiss, dass Herr Theiler sich schon länger eine wohl auch kartellrechtlich relevante Armada von Farmteams und hörigen Managern aufgebaut hat. Unter dem Decknamen "Dairy Products Manager" unterwandert diese Gallionsfigur des späten Stalinismus dieses wunderbar reine und von ehrbarem Wesen geprägte Bundesfranz-Spiel schon länger - was gewissen stramm rechts wählenden und dies liberal nennenden Geistern dieser Runde ein Dorn im Auge ist. Michi, immerhin aktueller Leader in diesem Spiel, ist leider Gottes eine dieser oben angesprochenen, hörigen Managerfiguren - es erstaunt wenig, dass sich Herr Münger Rolfes und Schürrle nehmen lässt und dafür Lasogga bzw. Bargfrede (OF ALL LOSERS!!!!) erhält. Dies gesagt, ist tatsächlich davon auszugehen, dass Michi den Deal wohl auch eingegangen wäre, wenn er gewusst hätte, dass er nur Lasogga für Schürrle kriegt und den wunderbaren (ähem) Bargfrede (ähemähem) halt doch nicht erhält. Unter dem juristisch grossen Stichwort "modifizierte Teilnichtigkeit" (d.h. einem nicht nur um die nichtigen Klauseln gekürzten, sondern anstelle dieser Klauseln im Sinne des hypothetischen Parteiwillens korrigierten/ergänzten Vertrag) könnte sich ein Adminfranz allenfalls noch überlegen, ob man für Herrn Theiler noch ein, zwei Superstars oben draufpacken könnte und sollte - dem hypothetischen Parteiwillen der beiden Parteien hätte es wohl entsprochen. Die weiteren Ausführungen zu allfällig geschuldetem sexuellem Kontakt - der Geber in Sachen Spielern wohl erneut in einer Geber-Position, dankend dafür, dass er die beiden besseren Spieler hat abgeben dürfen - können per E-Mail unter den Franzen ausgetauscht werden und sollen nicht auch noch Teil dieser Erhebungen bilden.
Dies gesagt: Recht sprechen muss und soll ein anderer. Meine Worte sind dem englischen Vorbild entsprechend als Concurring oder Dissenting Opinion dem Richterspruche anzuhängen. Womit ich die Perücke wieder an den Nagel hänge.
den Schreibenden, der aktuell seine Zeit hauptsächlich in der Bibliothek verbringt, juckt es ob so viel Wahnsinn in unserem Spiel durchaus in den Fingern. Und da ich aktuell tatsächlich nichts besseres zu tun habe an einem Freitagabend (www.getalife.com), beehre ich Euch hier mit ein paar Zeilen Prosa - wie immer in erster Linie der Lacher, in zweiter Linie aber des wahren Kerns wegen.
Stein des Anstosses ist der Doppeltausch zwischen Michi und Theiler. Und die Tatsache, dass dieser Trade so zumindest nicht geht, weil Rolfes, dieser wandelnde Hopfenkranz, diese Kreuzung aus Hobbit und Löwendompteur Siegfried, dieses Jahr schon verschoben worden ist, und zwar nicht nur von Gonzalo Castro kreuz und quer durch die Leverkusener Kabine und unter tosendem Beifahl von Robin Dutt, der Rolfes währenddessen immerzu anwies, doch bitte im Rhythmus den Satz "Michael Ballack ist mein Daddy" zu schreien, Nein, Simon Rolfes hat auch auch schon das Bundesfranzen-Team gewechselt dieses Jahr. Diese Tatsache, als solche wenig schwer ersichtlich (immerhin hat Michi den Spieler ja im Laufe der Saison schon mal gekriegt...), alleine gebührt beidseitig verbal abgeorfeigt und kostet Euch gleich morgen achtzehn Portionen Nuggets für die Restfranzen, und wenn der Schreibende in Betracht zieht, dass er sich aus eigener Erfahrung vorstellen kann, wie lange es zumindest auf Seiten von Team Theiler gedauert hat, bis dieser Doppel-Trade zustande kam (80 Mails, 55 "jetzt bini unsicher"; Kostenpunkt sowohl bei der "Emmi - ein Unternehmen der Emmi-Gruppe" als auch bei der "Münger - ein Unternehmen der Münger-Gruppe" zumindest substantiell im Vergleich zu deren Anteil am Schweizer BIP des Jahres 2012), dann weiss man nicht mehr, ob man den Kopf schütteln, weinen oder halt doch einfach lachen soll. Des weiteren: All das wäre halb so schlimm, wäre die Schlampenregel nicht x-fach diskutiert worden. Wäre sie nicht Thema von mindestens einem Viertel von Brunos Wagenrad-Cordon-Bleu (bitte in Zeiteinheiten übersetzen) gewesen diesen Sommer. Des weiteren II: selbst dann wäre die Sache nicht länger der Rede wert, wärt Ihr beide, liebe Protagonisten, nicht von BuFra-König Sam Rüegg eine Viertelstunde vor Deadline per Blog noch gewarnt worden. Aber eben.
Lassen wir das Persönliche persönlich sein, schreiten wir voran zum eigentlichen (vermeintlichen) Präjudiz, das Ihr uns mit diesem Müll geschaffen habt: Wie Sam schon richtig erkannt hat, stellt sich hier die Frage nach einer Nichtigkeit oder (alternativ) einer Teilnichtigkeit des Trades. Der Adminfranz hat zu entscheiden, ob beide Trades oder eben nur derjenige, in dem Krugmass Rolfes eine Rolle spielte, der Nichtigkeit zum Opfer fallen. Für die Nichtjuristen kürzen wir hier ab und belassen es bei der Aussage, dass der Schweizer Richter im Falle der Nichtigkeit eines Vertrages diesen grundsätzlich für ganz nichtig, wahlweise aber auch bloss für "teilnichtig" erklären kann. Ersteres bedeutet, dass beide Trades dahinfallen, wohingegen zweiteres nur den Deal mit Rolfes-Beteiligung beschlüge. Das Ziel der Überlegungen liegt dabei darin, dass man nicht den Vertrag, sondern wenn möglich nur den Vertragsmangel der Nichtigkeit hingeben möchte - und dass also nicht jeder Mangel gleich den ganzen Vertrag beschlagen muss. In objektiver Hinsicht muss ein Vertrag für eine solche Teilnichtigkeit in in verschiedene Teile unterteilbar sein, was vorliegend augenscheinlich der Fall ist. In subjektiver Hinsicht setzt eine solche Teilnichtigkeit aber voraus, dass nicht anzunehmen ist, der Vertrag wäre ohne den nichtigen Teil überhaupt nicht geschlossen worden (Stichwort: Hypothetischer Parteiwille). Es stellt sich demnach die Frage, ob die Herren Michi und Theiler diesen Deal (wohl) auch abgeschlossen hätten, wenn sie gewusst hätten, dass der Rolfes-Deal nicht zustande kommt. Und genau hier, liebe Franzinen und Franzen, liegt nun der Hund begraben. Denn anstatt dass wir hier ein schickes Präjudiz vorgelegt kriegen, erhalten wir - angesichts des hypothetischen Parteiwillens der Herren Theiler und Michi - genau das Gegenteil:
Die Begründung für einen Doppeltrade anstelle eines Einfachtrades liegt erfahrungsgemäss darin, dass der eine Trade eine zumindest tendenzielle Ungleichheit aufweist, die von vernünftigen Franças dann durch einen zweiten Trade, der diese Ungleichheit in irgendeiner Form ausgleicht, egalisiert wird, vorausgesetzt, einer der beiden Spieler lässt sich nicht übertölpeln. In den meisten Fällen kommt der Doppel- oder Dreifachtrade also dadurch zustande, dass sich ein Manager durch einen Spieler an einem anderen Team zu bereichern versucht und er für diesen ein Bauernopfer schaffen muss, indem er in einem zweiten Trade einen Deal eingeht, der den anderen Manager (zumindest subjektiv) bevorteilt und damit den "Substanzverlust" des ersten Trades im Team des Trade-Partners ausgleicht. Eine solche Ansicht spräche also dafür, im Falle Michi-theiler von einer "Ganznichtigkeit" auszugehen: Michi hätte Schürrle alleine für Bargfrede (Oh.Mein.Gott!) nicht gegeben, wenn er gewusst hätte, dass der Rolfes-Teil des Deals (für Lasogga; Oh.Mein.Gott!) nicht zustande kommt.
Nun ist hier aber die Rede von Michi und Theiler, und der geneigte França weiss, dass Herr Theiler sich schon länger eine wohl auch kartellrechtlich relevante Armada von Farmteams und hörigen Managern aufgebaut hat. Unter dem Decknamen "Dairy Products Manager" unterwandert diese Gallionsfigur des späten Stalinismus dieses wunderbar reine und von ehrbarem Wesen geprägte Bundesfranz-Spiel schon länger - was gewissen stramm rechts wählenden und dies liberal nennenden Geistern dieser Runde ein Dorn im Auge ist. Michi, immerhin aktueller Leader in diesem Spiel, ist leider Gottes eine dieser oben angesprochenen, hörigen Managerfiguren - es erstaunt wenig, dass sich Herr Münger Rolfes und Schürrle nehmen lässt und dafür Lasogga bzw. Bargfrede (OF ALL LOSERS!!!!) erhält. Dies gesagt, ist tatsächlich davon auszugehen, dass Michi den Deal wohl auch eingegangen wäre, wenn er gewusst hätte, dass er nur Lasogga für Schürrle kriegt und den wunderbaren (ähem) Bargfrede (ähemähem) halt doch nicht erhält. Unter dem juristisch grossen Stichwort "modifizierte Teilnichtigkeit" (d.h. einem nicht nur um die nichtigen Klauseln gekürzten, sondern anstelle dieser Klauseln im Sinne des hypothetischen Parteiwillens korrigierten/ergänzten Vertrag) könnte sich ein Adminfranz allenfalls noch überlegen, ob man für Herrn Theiler noch ein, zwei Superstars oben draufpacken könnte und sollte - dem hypothetischen Parteiwillen der beiden Parteien hätte es wohl entsprochen. Die weiteren Ausführungen zu allfällig geschuldetem sexuellem Kontakt - der Geber in Sachen Spielern wohl erneut in einer Geber-Position, dankend dafür, dass er die beiden besseren Spieler hat abgeben dürfen - können per E-Mail unter den Franzen ausgetauscht werden und sollen nicht auch noch Teil dieser Erhebungen bilden.
Dies gesagt: Recht sprechen muss und soll ein anderer. Meine Worte sind dem englischen Vorbild entsprechend als Concurring oder Dissenting Opinion dem Richterspruche anzuhängen. Womit ich die Perücke wieder an den Nagel hänge.
Und wer zahlt mir jetzt morgen diese Chicken Nuggets?!:-)